Hauptsache machen!

Für die eigene finanzielle Vorsorge ‚das Richtige‘ zu tun, ist für viele die Frage aller Fragen. Anpacken hilft, sagen die Profis. Die Wertpapierbörsen bieten immer mehr Anlegern ein weites Feld und der Umgang mit Aktien ist kein Hexenwerk. Bei der Auswahl geeigneter Papiere oder Fonds sollten erfahrene, neutrale Berater helfen.


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Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg? Leichter gesagt, als getan. Trotzdem ist es möglich, sich für Vermögensbildung zu begeistern und mit kleinen Summen zu starten: Planvoll, konsequent und mit Spaß an der Sache lässt sich – Step-by-Step und selbst mit überschaubaren monatlichen Beträgen- ein stattliches Vermögen aufbauen. Den Faktor Zeit unterstreichen erfahrende Berater und Kapitalanlageexperten seit vielen Jahrzehnten.

Renditehebel Zeit

„Durch den Zinseszinseffekt hat der Sparbeitrag auf der langen Zeitachse mit Blick auf die Rendite den größten Hebel. Die Gegenrechnung Ein Sparplan über monatlich 100 Euro verringert sich bei einer Verzinsung von drei Prozent über 30 Jahre – allein durch Zinsen und Zinseszinsen- um über 1.444 Euro, wenn der Anleger nur sechs Monate später startet und somit 600 Euro weniger einzahlt.“ Das Allerwichtigste sei daher, rechtzeitig und überhaupt aktiv zu werden, erklärt Volker Britt, Experte für Honorarberatung und Geschäftsführer der HonorarKonzept GmbH in Göttingen: „Davon abgesehen ist es natürlich ratsam, sich selbst immer wieder zu fragen: Was will ich erreichen? Wohin wird mich mein berufliches und privates Leben führen? Welche Werte will ich mir für die Zukunft schaffen?“

Ziele abfragen

Das systematische Abfragen der eigenen Wünsche, Ziele und Vorstellungen sowie die gründliche Analyse aller Punkte vorab sind hilfreich für sich selbst – und natürlich auch für die passende Richtung der Anlageberatung. „Altersvorsorge und Vermögensaufbau sollten der persönlichen Lebensplanung folgen“, unterstreicht Britt, und ergänzt: „Richtig ist aus meiner Sicht: Zeit nutzen, zeitnah starten und den Faktor Rendite durch niedrige Produktkosten und Investments in Aktienfonds zu maximieren. Idealerweise ist der Aktienanteil der Gesamtsparrate so gewählt, dass er mich nachts auch in unruhigen Börsenzeiten gut schlafen lässt.“

Planvoll investieren

Volker Britt ist von den Entwicklungen an den weltweiten Aktienbörsen überzeugt. Sein wichtigster Tipp lautet: „Sparen ist für mich investieren und nicht spekulieren. Zudem sehe ich im Bereich Aktien das nach wie vor größte Potenzial, von dem gerade junge Anleger über den Kauf von Fondssparplänen unmittelbar profitieren können.“

(Weiterlesen >Langer Atem >Das Superjahr 1)

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